SPD Velden

Kreisvorstand und SPD-Ortsverein Velden-Neufraunhofen besuchen Feuerwehr Velden

Veröffentlicht am 04.08.2025 in Kreisvorstand

Einsatzbereitschaft, Herausforderungen und politische Unterstützung im Fokus

Im Rahmen des Schwerpunktthemas „Wie resilient ist unser Landkreis Landshut?“ besuchte der SPD-Kreisverband kürzlich die Freiwillige Feuerwehr Velden. Auch der SPD-Ortsverein Velden-Neufraunhofen war vertreten: Der Vorsitzende Michael Koch und Gerhard Babl, beide Mitglieder des Kreisvorstands, nahmen an dem Informationsbesuch teil.

Kommandant Sebastian Böckl begrüßte die Delegation, zu der auch Landtagsabgeordnete Ruth Müller und Vilsbiburgs Bürgermeisterin Sibylle Entwistle gehörten, und schilderte eindrucksvoll die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen, denen sich die Feuerwehr Velden tagtäglich stellt. Bereits zu Beginn des Ukraine-Kriegs habe man sich intensiv mit möglichen Katastrophenszenarien auseinandergesetzt, so Böckl. Derzeit zählt die Feuerwehr Velden 73 aktive Mitglieder – ein starkes Fundament, das insbesondere durch den Trend zum Home-Office gestärkt wurde, da tagsüber wieder mehr Einsatzkräfte vor Ort verfügbar sind.

„Löschen – Bergen – Schützen“ – dieses klassische Motto der Feuerwehr sei aktueller denn je, betonte der stellvertretende Kommandant Markus Zankl. Allein im vergangenen Jahr rückte die Feuerwehr Velden zu 20 Bränden aus. Besonders hervorzuheben ist die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit mit den fünf Ortsteilfeuerwehren sowie den benachbarten Maltesern, die eine wertvolle Unterstützung bei Übungen und Fortbildungen leisten.

Doch neben den Einsätzen stellt auch die Bürokratie eine zunehmende Belastung für das Ehrenamt dar. Kommandant Böckl machte deutlich, wie viel Zeit für Dokumentation und Verwaltung erforderlich sei – Zeit, die lieber für Ausbildung oder Einsatzbereitschaft genutzt werden könnte.

 

Auf die Frage von Bürgermeisterin Entwistle, welche Unterstützung sich die Feuerwehr von der Politik wünsche, nannten Böckl und Zankl konkrete Beispiele: finanzielle Unterstützung beim Erwerb des Feuerwehrführerscheins oder die Übernahme der Kosten für regelmäßige Fahrtauglichkeitsprüfungen. Gerade in diesen Bereichen könne die Politik zeigen, dass Wertschätzung für das Ehrenamt über Worte hinausgehen müsse.

Landtagsabgeordnete Ruth Müller betonte die Bedeutung des freiwilligen Engagements: „Ohne den Dienst der vielen Freiwilligen würde vieles bei uns im Land nicht so reibungslos funktionieren.“ Gerade im Hinblick auf die Resilienz unserer Gesellschaft sei man auf Menschen angewiesen, die im Team arbeiten und mit komplexer Technik umgehen können – wie die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Velden. Müller bedankte sich bei den Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Dienst an 365 Tagen im Jahr.

Der SPD-Ortsverein Velden-Neufraunhofen bedankt sich herzlich bei der Feuerwehr Velden für die offenen Einblicke und den wichtigen Austausch – und sichert zu, sich auch weiterhin für gute Rahmenbedingungen und politische Unterstützung des Ehrenamts einzusetzen.