Hohenthann.
Viele Besucher kamen kürzlich ins Bräustüberl zur Wahlabschlussversammlung der SPD, die von Gemeinderat Erasmus von Fürstenberg geleitet wurde.
Zu Beginn sprach Christel Engelhard über ihre politischen Ziele als Landrätin. Als Mutter von zwei Kindern liege ihr vor allem die Bildungspolitik sehr am Herzen. Die Kinder müssten ortsnah unterrichtet werden, was auch eine Senkung der Kosten für die Schulbeförderung zur Folge hätte. Grenzübergreifende Schulbündnisse seien sinnvoll, um das Lehrangebot zu erweitern, aber man müsse dabei schon genau prüfen, was für die Kinder dabei von Vorteil sei. Als wichtigen Punkt nannte sie die Ansiedlung von Betrieben, die entsprechende Arbeitsplätze schaffen würden. Voraussetzung hierfür sei ein besseres Breitbandnetz auch für die kleineren Orte.
Bürgermeisterkandidat Johann Sarcher präsentierte seine Ziele für Vilsbiburg
Vilsbiburg. Elf Wahlkampfveranstaltungen in Vilsbiburg und den umliegenden Ortsteilen haben SPD-Bürgermeisterkandidat Johann Sarcher und die Stadtratskandidaten mittlerweile absolviert. Und auch bei der letzten Versammlung, dem offiziellen Wahlkampfabschluss-Termin gestern Vormittag in Kirchstetten, war bei Sarcher nichts von Wahlkampf-Müdigkeit zu spüren: Engagiert legte er im Gasthaus Forster nochmals das SPD-Programm für die kommenden Jahre dar.
Die SPD-Ortsvorsitzende Theresa Bergwinkl hatte zuvor die rund 30 Zuhörer begrüßt und Sarchers "ruhige und zupackende Art" gelobt. "So können wir dem 2. März mit Zuversicht entgegensehen", sagte sie.
Gerzen / Lichtenhaag. Im Nebenzimmer des Gasthauses Bergmeier fand am Freitag die öffentliche Nominierungsversammlung und Abstimmung über die Bewerberliste "SPD/Parteilose Bürger" für die Wahl am 2. März statt. Dabei wurden die Gemeinderäte Georg Fischer und Günter Lang zu Spitzenkandidaten der Liste bestimmt. Die Liste erklärte außerdem, keinen Bürgermeisterkandidaten zu stellen und eine Listenverbindung mit den Freien Wählern einzugehen.
Der Antrag stammt noch aus der vorherigen Wahlperiode und hat folgende Begründung: "Die übergroße Mehrheit der Bevölkerung lehnt Gentechnik auf ihren Tellern ab. Einige Länder in Europa werden nur noch gentechnikfreie Lebensmittel herstellen. In unserer Region soll die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirte auch für die Zukunft gesichert werden. Die Gesundheit der Menschen, die Nahrungsmittel aus unserer Region zu sich nehmen, muss auch in der Zukunft gewährleistet werden."